Anekdoten und Halbwahrheiten

 

 

Gartenschlauchrolle mit Froschetikette:                                   
Als wir das Froschmuseum in der Handwerkstatt im 1992 starteten, wurden wir eines Tages durch ein merkwürdiges Geschenk vor der Museumstüre überrascht. Eine Gartenschlauchrolle, 15m lang, 12.5 mm Ø, lag vor der Tür. Erst beim genauen Hinsehen, sahen wir die Produkte-Etikette auf der Rolle, ein kleines Fröschlein ziert diese Etikette. Jemand aus der Handwerkstatt schenkte uns diese Rolle. Seither verbraucht die Rolle ca. ¼ einer Vitrine…  
     
Kinderski mit Kermit und Miss Piggy:  
Im 1994 kam eine Besucherin in unser Museum und behauptete, es gäbe Kinderski mit einem Frosch drauf. Wir waren sofort Feuer und Flamme und wollten unbedingt diese Ski. Wir klapperten zuerst die Sportgeschäfte in Basel ab, fanden aber nirgends Kinderskis. Dann folgten im Sommer bei Ausflügen in die Alpenregion die dortigen Sportgeschäfte. Einmal fanden wir dort schöne Froschpins mit Skifahrern drauf, aber keine Kinderskis. Im darauffolgenden Winter glaubten wir schon nicht mehr an die Kinderskis. Rolf ging durch die Freie Strasse in Basel und sah beim Kostsport eine Holzkiste mit Liquidationsware auf dem Trottoir. Der Zufall wollte es, dass die Kinderskis mit dem Kermit gut sichtbar zuvorderst in der Kiste standen. Trotz Liquidation waren es dann doch sehr teure Kinderskis, aber wir mussten diese haben…  
      
Darina aus Wien:  
Nach der Eröffnung im 1992 hatten wir in ganz Europa Kontakt mit Froschsammlern. Auch ein „kleines“ Mädchen aus Wien schrieb uns einen Brief und erzählte von ihrer Sammlung. Wir schrieben zurück und sendeten auch einige Froschartikel. Dies ging so ein, zwei Jahre hin und her, bis wir dann von Darina’s Mutter einen Brief erhielten. Darina sammle jetzt keine Frösche mehr, sie sei schon älter und sammle jetzt andere Prinzen…  
      
Bekanntschaft auf einer Amerika-Rundreise:  

Im 1995 machten wir ausgiebige USA-Ferien. Während 5 Wochen tourten wir durch Californien, Nevada und andere West-Staaten. Ungefähr in der Mitte unserer Ferien assen wir in einem Mc Donalds in Blythe (in middle of nowhere). Beim Anstehen an der Theke schaute uns eine vierköpfige Familie fragend an. Immer wieder schauten sie uns an… Nachdem wir dann sassen und begonnen haben, den Hamburger zu verdrücken, hörten wir von der anderen Seite des Restaurants die Tochter zu den anderen Familienmitgliedern sagen: «jetzt weiss ich, woher wir diese beiden dort kennen, das sind die aus dem Froschmuseum!» Als wir sie ansprachen, sagten sie, sie seien eine Zürcher Familie und hätten uns vor einigen Wochen im Schweizer Fernsehen gesehen…

 
      
Tim Cotteril, der Froschkünstler, Story 1:  

Aufgrund des grossen Medienechos bei der Eröffnung des Froschmuseums las ein amerikanischer Künstler (Bronzefiguren) über uns. Er schickte uns Werbung mit seinen Froschfiguren, welche wir event. in unserem Museumsshop verkaufen könnten. Leider waren die Frösche „viel“ zu teuer und wir schrieben ihm einen Brief mit der Absage, auch weil wir ein Nonprofit-Museum seien, welches keinen Eintritt verlange. Einige Monate später stand der Pöstler mit einem Paket aus den USA vor der Haustüre und wollte von uns etwas mehr als Fr. 60.- Zollgebühren. Wir „kauften“ das Paket... Darin war dann ein sehr schöner Bronzefrosch von Tim drin, mit der Erklärung, er würde uns diesen schenken, weil er es toll findet, dass es ein „Gratismuseum“ gibt.

 
       
Tim Cotteril, der Froschkünstler, Story 2:  
Von Tim gibt es noch eine zweite Geschichte:  
 Im 1995 planten wir eine mehrwöchige USA-Reise durch den Westen. In Los Angeles besuchten wir dann Tim und wollten sehen, wo und wie er die schönen Froschfiguren herstellt. Er wohnt in seinem Atelier, welches in einem Wohnhaus untergebracht ist. Alles ist quasi in einem Raum untergebracht: Wohnung, Atelier, Garage für seinen Töff und die Produktionsstätte. In dieser arbeiten Angestellte und stellen die Frösche in grosser Auflage her, fast schon ein Massenprodukt… Wir erzählten Tim von unseren Besuchern, welche fasziniert vor der Vitrine mit dem Bronzefrosch stehen und diesen bewunderten. Insgeheim hofften wir natürlich, dass er uns einen zweiten Frosch (andere Form) schenken würde. Daraus wurde nichts; er schenkte uns einen Pin im Wert von $ 8.-…  
        
Fingerhut-Laden in San Francisco:  
Auf dem Pier 39 klapperten wir alle Geschäfte nach Fröschen ab. Da fanden wir einen Fingerhut-Laden mit tausenden Fingerhüten. Wir erzählten von unserem Froschsammler-Hobby. Die Mitarbeiter (zwei sehr aktive Chinesen) suchten im ganzen Laden alle Fingerhüte mit Fröschen zusammen und stellten sie auf die Theke, total etwa 15 Stück. Auf die Frage, welchen wir nun wollen, sagten wir „alle“ bitte… Es war ihr Geschäft der Woche…  
        
Rudi Seiler und die WC-Bürste:  
Auf einer unserer Ferienreisen besuchten wir einen grossen Froschsammler in St. Ilgen bei Heidelberg. In einem Keller besichtigten wir seine grosse Sammlung. Bei einem weissen WC-Bürsten-Frosch sahen wir denselben in der anderen Ecke des Kellers. Als wir Rudi erklärten, dass unsere Museums-Besucher jeweils doppelt ausgestellte Frösche gleich mitnehmen können, erhielten wir seine doppelte WC-Bürste als Geschenk. Sie steht heute in unserer Ausstellung...  
       
Bretagne – Froschweiher:  
Auf unserer Bretagne-Reise im 1994 fanden wir in der tiefsten Bretagne einen Weiher mit einem gemauerten Rand. Auf diesem hockten sehr viele Frösche. Mit jedem Meter, wo wir uns näherten, sprangen ein oder mehrere Frösche in den Weiher. Der Letzte sprang erst bei 20cm Abstand der Fotolinse…  
          
wird fortgesetzt:  

- polnischer Autofahrer auf Autobahn-Rastplatz

 
- Busfahrt in Linz, Oesterreich  
- Besuch vom Deutschen Froschmuseum